Was die Forschung zu EFT sagt

Selbst wenn die Vorstellung, dass Stressgefühle und dazugehörige Symptome durch ein Beklopfen von Akupunkturpunkten bei erster Betrachtung ein bisschen banal erscheint, bestätigt die wissenschaftliche Forschung mit immer zahlreicher werdenen Studien, was Anwender von EFT und anderen Klopfakupressurmethoden tagtäglich erfahren: Klopfen wirkt!

Die wissenschaftliche Forschung aus den Domänen der Psychologie und Medizin hat sich in den letzten Jahren immer wie mehr mit EFT auseinander gesetzt – und wir werden auf dieser Seite eine kleine Auswahl neuster Ergebnisse aus Wissenschaft und Forschung publizieren:

“Besuch von EFT-Workshop vermindert nachhaltig Stressbelastungen”

Eine im etablierten “Counseling and Clinical Psychological Journal” veröffentlichte empirische Studie von Dr. Jack Rowe untersuchte die Langzeiteffekte auf die psychische Befindlichkeit und das subjektive Stressempfinden von Teilnehmenden die an einem EFT-Seminar teilnahmen, bei welchem in der Gesamtgruppe persönliche Themen mit EFT behandelt wurden (Borrowing Benefits). Die Teilnehmenden wurden mithilfe des standardisierten SCL-90 Tests hinsichtlich subjektiv empfundener Beeinträchtigung durch körperliche und psychische Symptome befragt: 1 Monat vor, zu Beginn und am Ende des Workshops, einen Monat und sechs Monate danach. Bei den 102 untersuchten Personen führte der Seminarbesuch im Vergleich zu den Stresswerten vor dem Seminar zu einer hoch signifikanten Verminderung (p <.0005, d.h. mit einer Chance von 5:10000, dass die erreichten Verbesserung zufällig sein könnten). Sämtliche in der Studie erfassten psychologischen Stressparameter zeigten bei den EFT-Seminarbesuchern signifikante Verbesserungen – und die erreichten Verbesserungen der psychischen Befindlichkeit konnten selbst 6 Monate nach dem Seminar noch festgestellt werden: EFT wirkt – und dies nicht nur kurzfristig sondern mit Nachhaltigkeit.

Hier können Sie die ausführliche englisch-sprachige Studie lesen

“EFT senkt nachweislich Stresshormone”

Die Ergebnisse dieser Forschung wurde im amerikanischen Fachjournal “Journal of Nervous and Mental Disease” publiziert. Wie mit der Studie der “Foundation for Epigenetic Medicine” nachgewiesen werden konnte, hat die Anwendung von EFT einen direkten Einfluss auf das schädliche Stresshormon Kortisol. EFT zeigt sich demnach in der Lage die Kortisol-Spiegel signifikant stärker zu senken, als “Entspannung” oder “Gesprächstherapie”. In einer kontrollierten Vergleichsstudie wurde 88 Teilnehmende zufällig in drei Interventionsgruppen aufgeteilt (1 Stunde traditionelle Gesprächstherapie, 1 Stunde Ruhezeit oder 1 Stunde EFT). Jeweils vor und nach der Intervention wurde der Kortisol-Spiegel gemessen. Kortisol gilt als das zentrale Steuerungshormon, welches den Stress-Reaktions-Mechanismus im Körper regelt. Wichtig beim Kortisol ist zudem, dass dieses in der Nebenniere produziert wird. Die Nebenniere ist jedoch in der Lage zwei verschiedene Hormone zu produzieren (jedoch nur eines auf einmal): Entweder das Stresshormon Kortisol oder das Regenerations- oder Anti-Aging-Hormon DHEA. Kontinuierlich erhöhte Kortisol-Werte stehen in Zusammenhang mit einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen, wie Müdigkeit, geschwächte Immunabwehr, Angstzuständen, Depression, Verdauungsstörungen, Übergewicht und auch schwereren Erkrankungen wie Diabetes, Cushing Syndrom und kardio-vaskuläre Probleme. Wenngleich Ergebnisse der Studie gestandene EFT-AnwenderInnen kaum erstaunen, sind die gewonnenen Erkenntnisse gerade für Fachleute aus Medizin, Psychiatrie und Psychologie überraschend. Währenddem bei den Teilnehmern nach einer Stunde “Gesprächstherapie”- und “Ruhe”-Gruppe die Kortisol-Werte durchschnittlich um 14% reduziert wurden, lag die Verminderung dieses Stresshormons bei den mit EFT-Behandelten um minues 24%. Diese Reduktion des körperlichen Stressmarkers Kortisol resultierte auch in einer hoch signifikanten Verminderung von psychologischen Stressfaktoren wie Ängsten und Depression. Der Forschungsleiter Dr. Garrent Yount vom California Pacific Medical Center Research Institute fasst die Ergebnisse wie folgt zusammen:

“Die gewonnenen Erkenntnisse sind sehr interessant, weil zum ersten Mal in einer kontrollierten Vergleichsstudie nachgewiesen wurde, dass EFT einen positiven Einfluss auf pysiologische Stress-Biomarker (Kortisol). Dies öffnet die Tore für weitere Forschungen um eingehender zu untersuchen, wie EFT auch andere physiologische Systeme beeinflusst, so unter anderem auch die Gen-Exprimierung in Zusammenhang mit Stressreaktionen.”

Hier können Sie die englisch-sprachige Zusammenfassung lesen

“EFT hilft sehr rasch bei Angst vor öffentlichem Sprechen (Redeangst)”

Diese Forschung fokussierte sich auf eines der grössten Probleme, welche gerade auch Menschen in Unternehmen betreffen. Die Angst vor öffentlichem Reden und Präsentieren. 36 Freiwillige mit Angst vor öffentlichem Sprechen (PSA – PublicSpeakingAnxiety) wurden in zufällig einer Behandlungsgruppe (d.h. diese Personen erhielten eine EFT-Sitzung) und einer Kontrollgruppe (d.h. diese Personen kamen auf eine Warteliste und erhielten in dieser Zeit keinerlei Behandlung) zugewiesen. Bei den mit EFT behandelten Personen wurden vor, während und nach Abschluss der 45-minütigen EFT-Sitzung die subjektiven Angstbelastungswerte erfasst. Selbstberichtsmaßnahmen wurden vor, während, und nach einer fünfundvierzigminutigen Behandlungssitzung mit Emotionalen Freiheitstechniken (EFT) ergriffen. Nach Abschluss der Behandlung wurden die Verhaltensveränderungen mittels einer 4-minütigen Rede vor Publikum erfasst. Im Gegensatz zu der Kontrollgruppe erreichten alle mit EFT Behandelten eine signifikante Verminderungen der gefühlten und gezeigten Angstsymptome. Die Forscher kommen zum Schluss, dass EFT eine rasche und sehr wirksame Behandlung von Ängsten hinsichtlich öffentlichem Reden (z.B. bei Vorträgen, Präsentationen, Referaten aber auch Auftritten vor der Kamera oder vor grossem Publikum) darstellt.

Hier können Sie die ausführliche englisch-sprachige Studie bestellen

Weitere Ergebnisse aus der wissenschaftlichen Forschung finden Sie auch auf der Webseite des “Schweizerischen Zentrum für EFT und Energiepsychologie”: http://www.emofree.ch/themen/forschung.html