Das Problem mit dem Stress

Gestresste Menschen leiden unter Leistungsblockaden, Versagensängsten und Schmerzen. Ihnen fehlt die notwendige Lebensenergie, um gesteckte Erfolgsziele selbstbewusst anzugehen, gelassen und fokussiert neue Kunden zu aquirieren oder sicher und angstfrei vor anderen Menschen aufzutreten. Stress raubt Energie, minimiert Leistung, macht auf Dauer psychisch und physisch krank – und verursacht jährlich Kosten in Milliardenhöhe: Tendenz  steigend!

Die aktuellen Erkenntnisse aus der Verkaufsforschung zeigen auf, wie wichtig es im Umgang mit Kunden ist, diese in einen “guten Gefühlszustand” zu bringen; schliesslich hängt ein Kaufentscheid  nur zu 20% vom Produkt oder der Dienstleistungsqualität ab. Kunden kaufen zum überragenden Teil von 80% aufgrund des guten Gefühls, welches beim Verkaufsgespräch im Kunden geschaffen werden kann. Und dies ist fast unmöglich, wenn eine Führungsperson, ein Verkäufer oder ein Kundendienstleister selbst innerlich angespannt, nervös oder sonst wie emotional belastet ist.

Mehr als ein Drittel aller Beschäftigten in Schweizer Unternehmen fühlen sich häufig gesundheits- und leistungsschädlichem Stress am Arbeitsplatz ausgesetzt. Alleine in den letzten 10 Jahren hat die Zahl der von Dauerstress betroffenen Arbeitnehmer um 30% zugenommen (Quelle: SECO 2012). Die Kosten durch Stress werden heute für den Marktplatz Schweiz auf weit über 5 Milliarden Franken pro Jahr geschätzt, da die Forscher davon ausgehen, dass rund 60% der Fehltage am Arbeitsplatz auf chronische Stressbelastungen zurückzuführen sind. Wohlgemerkt – und dies obwohl die Unternehmen in den vergangenen Jahren sehr viel Zeit und Geld in Gesundheitsförderungs- und Burnoutpräventionsmassnahmen investiert haben!

Da drängt sich doch unweigerlich die Frage auf:

«Warum haben diese Massnahmen so wenig Wirkung gezeigt?»